Wahrscheinlich sind Ansichtskarten aus Breitscheid in ganz Deutschland und in der ganzen Welt vorhanden.
Sie müssen nur entdeckt werden.

Ich hoffe, dass noch viele Karten zusammenkommen.

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in Breitscheid. Der Weg von der Tongewinnung bis zum Warenverkauf ist hier beschrieben.

Bis 1925, als Moritz Benner
die erste eiserne, motorgetriebene Drehscheibe aufstellte, wurde
in Breitscheid die fußgetriebene

„Spindelscheibe“ benutzt. Bei
dieser waren die größere Antriebs und die kleinere Arbeitsscheibe,
beide aus Holz, durch eine eiserne Spindel verbunden daher der
Name. Die meisten Häfner haben sie bis zur Aufgabe des Handwerks
beibehalten.

Der 84jährige Moritz Benner wurde in den achtziger Jahren an der Töpferscheibe gefilmt. Das 1/2 stündige Video ist hier zu sehen.

1522 war Heinz Rode Waldförster, einziger im Amt Herborn, der zu Pferde sein weites Gebiet beritt. Laut seiner Bestallungsurkunde erhielt er jährlich 6 Gulden, 20 Malter Hafer, zwei Wagen Heu und eine Sommer- und eine Winterkleidung. Ferner bekam er von jedem neuen Bau, zu welchem er das Holz anwies, 6 Albus und die Hälfte des Pfand- und Forstrechts; die andere Hälfte stand dem Schultheißen zu Herborn zu. (Nach Arnoldis Geschichte)
Dieser Heinz Rode war ein oberer Forstbeamter, welchem mehrere Unterförster, sogenannte „Zwingknechte“, unterstanden. Von einer Pflege des Waldes war damals noch kaum die Rede, aber aus jagdlichen Gründen bedurfte es schon eines gewissen Stammes von Forstpersonal.

*) Unser Förster Herr Thielmann hat die Eichel, woraus die Hitler-Eiche entstand, in 1902 in Breitstrut „gestuft“ (gesät).

Unser 65jähriger Förster Thielmann war auch da. Ein SS = Mann hatte die Aufsicht. Natürlich durfte jetzt keiner der Zuschauer mehr an das Flugzeug heran. usw.